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Afrikanische Erdnuss-Linsensuppe mit Amaranthknäckebrot

18. Dezember 2017

Bei dem nasskalten Wetter momentan hat man eigentlich weder Lust auf kochen, noch auf Salate oder andere kalte Gerichte. Nach einem richtig anstrengend Tag hatte ich ehrlich gesagt einfach Lust mich mit einer heißen Suppe ins Bett zu legen, Netflix anzuschmeißen und mich um nichts und niemanden zu kümmern. Gibts ja manchmal und darf auch absolut so sein, wie ich finde. Ich bin ja eigentlich absolut kein Fan von Fernsehen (siehe DIESEN Artikel) und nutze die Zeit lieber anders – manchmal “gönne” ich mir jedoch bewusst eine Auszeit und lasse mal für 1-2 Stunden die Seele bei “Big Bang Theory” oder anderer “leichter Kost” baumeln (ich gebe an dieser Stelle auch gerne offen zu, dass ich ein absoluter “Bauer sucht Frau”-Fan bin und das in regelmäßigen Abständen “binge watche”, da ich es so schön finde, wenn Menschen miteinander ihr Glück finden).

Umso besser, dass sich diese Suppe quasi von alleine kocht – vor allem wenn man einen Thermomix oder einen Monsieur Cuisine oder ein anderes selbstkochendes Gerät hat. Aber auch wenn nicht, dann köchelt sie einfach schön vor sich hin, am Ende wird kurz püriert und man hat blitzschnell eine super leckere, sehr sättigende Suppe die darüber hinaus auch noch Low-Carb, vegan und mega gesund ist! Ich persönlich liebe es, wenn Suppen schon eine fast breiartige Konsistenz haben – insbesondere durch das Erdnussmus, das beim Erhitzen die Suppe so richtig andickt, wird die Erdnusssuppe mit dem von mir angegebenen Rezept richtig cremig und dickflüssig. Wer Suppen lieber etwas “gestreckter” möchte, gibt einfach nach Geschmack noch etwas Wasser hinzu.

Wer dann doch noch ein bisschen mehr Kraft über hat, kann sich auch noch am Amaranth-Knäckebrot versuchen (das sich übrigens auch super einfach zum Dippen oder zum Mitnehmen ins Büro eignet). Tatsächlich ist Amaranth ja super gesund – in gekochtem Zustand finde ich es aber geschmacklich und von der Konsistenz her wirklich fürchterlich. Da ich Lebensmittelverschwendung aber noch schlimmer finde, überlegte ich mir also eine Alternative, wie ich mein halbes Kilo Amaranth-Körner doch noch verarbeiten kann und stieß dabei auf die Idee, daraus Amaranthmehl selber zu machen (kann natürlich auch gekauft werden, zum Beispiel (z. B. dieses hier*) – und siehe da: Im Knäckebrot schmeckt Amaranth wirklich super!

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Zutaten für 4 große Portionen:

– 800ml Gemüsebrühe
– 1 rote Paprikaschote
– 1 Möhre
– 150g rote Linsen*
– 1 kleine Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 3 EL Tomatenmark
– 50g Erdnussmus crunchy, ohne Zucker*
– 1 gestrichener TL Chilipulver
– 1 gestrichener TL Curry
– 1 EL Kokosöl*
– Salz & Pfeffer
– 50g Erdnüsse als Topping
– 2 EL Johannesbrotkernmehl oder Tapiokamehl zum Binden (ihr könnt auch normales Mehl nehmen, dann ist die Suppe allerdings nicht mehr glutenfrei)


Amaranth-Knäckebrot:

250g Amaranth-Mehl (z. B. dieses hier* oder in der Küchenmaschine selber gemacht – einfach den Amaranth* 15 Sekunden auf höchster Stufe mahlen)
250ml Mineralwasser mit Kohlensäure
75g Leinsamen oder Sesam
1 Prise Salz und Pfeffer

In einem großen Topf das Kokosöl erhitzen, bis es flüssig ist und gehackte Zwiebeln, Knoblauch, sowie das Chili- und Currypulver darin anrösten.

Mit 7/8 der Gemüsebrühe ablöschen und für 5 Minuten köcheln lassen.

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In der restlichen Gemüsebrühe Tomatenmark und Erdnussbutter auflösen, bis sich beides gut gelöst hat. Die roten Linsen und das Mehl hinzufügen und glattrühren.

Paprika und Möhren klein schneiden und mit der Tomatenmark-Erdnussbutter-Mischung in den Topf geben. Alles zusammen für weitere 10 Minuten kochen und die Linsen weich kochen. Wenn die Suppe noch nicht dickflüssig genug ist, einfach noch ein bisschen Mehl in Wasser glattrühren und hinzugeben. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Chili etc. abschmecken und mit gehackten Erdnüssen garnieren (geröstet schmecken die Erdnüsse übrigens noch besser!).

Falls ihr die Suppe im Thermomix zubereiten möchtet, dreht ihr einfach ein wenig die Reihenfolge um und hackt erst das Gemüse, bevor die Flüssigkeit dazu kommt.

Für das Amaranth-Knäckebrot bis auf 25g der Leinsamen / vom Sesam alle Zutaten zusammenrühren und glatt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen. Bei 180°C bei Umlufthitze ca. 30-40 Minuten backen. Achtung: Es wird erst richtig hart, wenn es ausgekühlt ist! Anschließend in Stückchen brechen und zur Suppe servieren 😃

Viel Spaß beim Ausprobieren – ich freue mich über euer Feedback zum Rezept!

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    1. Danke liebe Claudia,
      freut mich, dass dir das Rezept gefällt! Wenn du es mal ausprobieren solltest freue ich mich über dein Feedback! 🙂

  1. Hallo!
    Am Wochenende gab es deine Afrikanische Erdnussuppe. Seeehr lecker, danke für das Rezept! Ich habe noch einen Rest gestückelte Tomaten dazu gegeben, das hat gut gepasst.
    Mein Freund war dank der tollen Proteinwerte auch begeistert und wenn irgendwo Erdnussbutter rein kommt, ist er sowieso schon mal dafür. xD
    Wird es definitiv wieder geben. 🙂

    Liebe Grüße!

    1. Hallo liebe Sarah,

      das freut mich total! Ich kann mir gut vorstellen, dass die Tomaten da auch rein passen, das werde ich auch mal probieren. Das mit der Erdnussbutter kenne ich von meinem Freund auch 😉

      Liebe Grüße,
      Uta

  2. Liebe Uta, ich hatte es bereits gekocht und bin sehr begeistert. Das wird es bestimmt noch öfter geben. Mein Mann war vom Knäckebrot sehr angetan. Daß backe ich gerade nochmal. Etwas abgewandelt mit ein paar SonnenblumenKernen und etwas Weizenkleie (die muss weg 😉 )
    Sonnige grüße

    1. Hallo Claudia,

      das freut mich sehr!
      Ja das Knäckebrot ist mal etwas anderes und war wirklich meine Rettung, den Amaranth nicht wegschmeißen zu müssen.

      Liebe Grüße und weiterhin gutes Gelingen 🙂

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